Bei der strukturbezogenen Abgrenzung nach den entsprechenden Montageebenen erfolgt die Montage der Produkte in einer Baugruppenmontage und der abschließenden Endmontage des Erzeugnisses. Die Montagebereiche sind hierbei aufgrund der funktionsbedingten Verknüpfungen terminlich und mengenmäßig voneinander abhängig. Eine qualifikationsbezogene Abgrenzung der Montagebereiche erfolgt häufig entsprechend dem eingesetzten Personal. So werden zum Beispiel gewöhnlich die Montageaufgaben für einen Elektriker von denen eines Mechanikers getrennt. Durch die Montagebereichsgliederung besteht die Möglichkeit Baugruppen auftragsunabhängig zu montieren. Daneben kann durch eine frühzeitige Bereitstellung der Gleichteile sowie der Variantenteile die Durchlaufzeit des Auftrages verkürzt werden. Zusätzlich können häufig wegen der gleich bleibenden Montageaufgaben eines Bereichs speziell angepasste Werkzeuge, Vorrichtungen und Fördermittel genutzt werden. Bei einer Einzelplatzmontage werden alle Vorgänge, die für die Montage eines Werkstückes notwendig sind, an einem Platz von einer Fachkraft ausgeführt. In der Regel befinden sich die Montageobjekte auf Werkbänken oder Tischen. Die notwendigen Bauteile werden, abhängig von ihrer Größe, lose in Behältern oder auf Paletten bereitgestellt.


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